W.e.B.e.d.e.a.i. – part 1: It´s Magic baby

[Wie ein Basketballer erkennt, dass er angekommen ist]

Klar sprechen die Menschen um einen herum Englisch, die Straßen sind breiter, die Leute korpulenter, alles ist irgendwie XXL. Aber woran spürt ein Basketballer, dass er endlich das gelobte Mutterland seines Sports gefunden hat?
Man erkennt es zwischen den Zeilen, im Alltag, ganz unverhofft und plötzlich. Basketball ist in den USA ein Way of Life, ein Gefühl, dass einen in den verschiedensten Momenten einholt und erfüllt.
Letzten Sommer konnte ich in Minneapolis Situationen einfangen und Personen kennen lernen, die diese Einstellung leben. Diese Menschen sind die Stars meiner kleinen Serie.

Part 1: Hondo in: It´s Magic baby

Während unseres Basketball Camps trafen wir Hondo jeden Tag nach dem Mittagessen in unserer Trainingshalle an der Concordia University, wo von 12-13 Uhr unter der Woche eine bunt gemischte Truppe zockte. Die Herren waren zwischen 20 und 60 Jahren alt, hatten unterschiedliche Hautfarben und Jobs. Sie hätten sich ohne ihre gemeinsame Liebe zum orangefarbenen Lederball eventuell niemals kennen gelernt. So aber kommen einige von ihnen seit mehr als 15 Jahren zu diesem Spieltermin.
Hondo blieb meist noch länger, verfolgte unsere Trainingseinheiten oder arbeitet für sich an seinem Ballhandling oder seinen Passfähigkeiten. Wir kamen schnell ins Gespräch und so entstand eines Tages dieses Video.

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